Aluminium und Hochseekreuzfahrten sind seit Jahrzehnten Küstenbrüder, nicht nur im Bereich der Einrumpfboote, sondern jetzt auch bei Katamaranen. Das ist normal, denn die Nebenstraßen dorthin sind nicht immer kartiert und das Schieben von Eisschollen in hohen Breitengraden oder von Baumstämmen durch tropische Flüsse gehört zum Alltag dieser Ozean-Geländewagen. Diese unvorhergesehenen Begegnungen mit unbekannten schwimmenden Objekten, die zu einigen Dellen und Beulen in der Wasserlinie eines Aluminiumrumpfs führen, können für andere Materialien weitaus größere Schäden anrichten, auch wenn der Gegenwert des Schutzes vor Elektrolyse nicht vernachlässigt werden sollte. Es bleibt noch ein Problem zu lösen, nämlich das Aufstranden und Trockenlegen: Bei einem vollen oder ballastierten Schwert darf es dort, wo der Rumpf aufliegt, keine Unebenheiten geben, da dieser sonst durchstochen wird. Das bedeutet, dass der Boden vorher sorgfältig untersucht werden muss, was nicht immer möglich ist (schlammiges, eisiges Wasser, Strömungen).
L'Iroise 48: Weit und lang unterwegs